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 Dobbertiner Bruderschaft

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Dobbertiner Bruderschaft

 

Der mecklenburgische Landesjugendpastor Friedrich Franz Wellingerhof hatte 1848 erstmals junge Männer, die als Theologen, Diakone oder Katecheten in den hauptamtlichen Dienst der Kirche treten wollten, nach Dobbertin eingeladen.

Friedrich Franz Wellingerhof, * 18.03.1917 in Rostock, damals gängige Kurzbezeichnung P.W., wirkteals Landesjugendpastor für ganz Mecklenburg, aber besonders auch im Stadtbereich Schwerin sehr segensreich.  - Sein Vater war Diakon des Stephanstiftes Hannover und offenbar um 1912 herum Hausvater der Herberge zur Heimat in der Hartestraße 21 in Rostock, damals gleichzeitig mit dem dortigen Lesezimmer die erste Seemannsmissionsstation in Rostock. -  PW besuchte in Rostock die Schule und machte dort 1936 das Abitur.  Theologiestudium in Rostock und Tübingen. - 1939 Soldat, bis 1945 als Sanitäter an der Ostfront eingesetzt, in Lüneburg in amerikanische Kriegsgefangenschaft gekommen, nach Hannover entlassen und dort bis 1946 im Stephansstift als Ausbilder für Diakone und Leiter der Schülerarbeit (Jungenwacht) tätig, 1946 Berufung durch Landesbischof Niklot Beste zum Landesjugendwart in Mecklenburg.  PW ging von West nach Ost schwarz über die grüne Grenze von der britischen in die sowjetische Besatzungszone.

Über den Diakon Karl Fischer erhalte ich auch die Einladung des mecklenburgischen Landesjugendpfarramtes in Schwerin zu einer Freizeit: Zusammen mit Hans Gottschalk, Klaus-Dieter Schröder und Joachim Albrecht aus Grevesmühlen fahre ich einen Tag nach meiner Konfirmation am Sonntag Palmarum, dem 10. April 1949,  zu dieser Rüstzeit.  Ich bin einer der jüngsten Teilnehmer.  Aus dem gehaltvollen Programm: Morgendlicher Betkreis, tägliche „Morgenwache“ (Andacht),  jeweils von einem der älteren Teilnehmer gehalten, Bibelarbeiten über Passionstexte aus dem Johannesevangelium, Vorträge: z. B. Professor Dr. Dörner: „Glauben an Jesus Christus in der Gegenwart“, Oberkirchenrat de Boer: „Wie finde ich den Weg zu Jesus Christus?“, Landesbischof Dr. Beste: „Die Aufgaben der Kirche“, Pastor Stark, Leiter des Michaelshofes, über „die Innere Mission“ und Rundgang über den Michaelshof, oder auch über „moderne Biologie“ oder „moderne Physik“ von jeweils einem älteren Teilnehmer, vorlesen eines Passionsspiels, gemeinsames Singen, Teilnahme an der Bach’schen Matthäuspassion in der Rostocker Marienkirche, Besuch der theologischen Fakultät der Universität Rostock, tägliche Abendandacht.  Diese Woche in der Gemeinschaft bewusster junger Christen, darunter eine ganze Reihe mecklenburgischer Pastorensöhne, hat mich stark beeindruckt und geprägt.

 Teilnehmerliste 1949:

 bei einem späteren Treffen:

 Mehrere Tagestreffen der Dobbertiner Bruderschaft im Gemeindehaus der Schelfkirche in der Puschkinstraße in Schwerin vertiefen die Erlebnisse der Karwochen-Freizeiten, so am Buß- und Bettag 1949 (16. November) mit Teilnahme am Gottesdienst in der Schelfkirche, Bericht von Pastor Voß über die „Kessiner Bruderschaft“ und Teilname am Aussprachenachmittag der Schweriner Jugendkreise im Wichernhaus. - Ein zweites solches Treffen findet am 23.12.50 von 9 bis 18 Uhr statt mit Morgenwache, Bibelarbeit, Vortrag des Landesbischofs Beste über „Probleme unserer Kirche in der Gegenwart“ und Berichten von Theologiestudenten.

 

Blick von Gehlsdorf auf Rostock aus meiner Sicht

Vom 3. bis 8. April 1950 weile ich zum zweiten Male zusammen mit Hans Gottschalk zu einer Karwochen-Rüstzeit der Dobbertiner Bruderschaft für kirchlichen Berufsnachwuchs auf dem Michaelshof in Rostock-Gehlsdorf.

Lebensordnung der Dobbertiner Bruderschaft
Entworfen von Landesjugendpastor
Wellingerhof

Alle Brüder wollen sich mit Gottes Hilfe dieser Lebensordnung befleißigen:
Ich will mein Leben fest auf das Wort des Herrn Christus gründen und ohne Furcht seinen Namen bekennen.
Ich will Gottes Gebote mit Ernst befolgen. 
Ich will meine Eltern lieben und ehren und ihnen gehorsam sein.
Ich will meinen Leib in Zucht nehmen und aller Unsauberkeit in mir und um mich herum den Kampf ansagen.
Ich will schlicht und wahr sein und Lüge und Angebertum in mir täglich bekämpfen.
Ich will meiner Kirche die Treue halten und Gottesdienst und Jugendkreis nicht ohne Not versäumen.  Das heilige Mahl soll mich stets auf Neue mit meinem Herrn verbinden.
Ich will meinen Tag unter die Zucht des Gebets und des steten Umgangs mit dem Wort Gottes stellen.
Ich will mich um die anderen Brüder kümmern und für sie da sein.
Mein Nächster soll mich allezeit zur Hilfe bereit finden.
Ich weiß mich zu besonderem Dienst an der Jugend meines Volkes gerufen und will nicht versäumen, andere einzuladen.
Meine äußere Haltung soll meinem Ziel entsprechen und vorbildlich sein.
Ich will lernen, wesentlich zu denken und zu handeln.  Alle Zersplitterung in Unwesentliches will ich vermeiden.

(Math. 16,26: Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?)
 

Zeitzeugen-Bericht von Horst Gienke (Jahrgang 1930)
(Enthalten im Lebensbericht "Dome, Dörfer, Dornenwege",  Hinstorff Verlag 1996)

In diesen entscheidenden Jahren ist für mich die Weggemeinschaft mit Friedrich Franz Wellingerhof von großer Bedeutung gewesen. Er hat vielen von uns jungen Leuten damals einen persönlichen Zugang zum Wort Gottes und zum Glauben an Jesus Christus vermittelt. Ruhig, aber zielstrebig nahm er uns in die Verantwortung und leitete uns ganz praktisch und vor allem geistlich zum Dienst in der Jungen Gemeinde an. Vielfältig ließ er uns die Gemeinschaft unter dem Wort in der Kirche erfahren. Daß Glaube mit Freude und Phantasie genauso zusammengehört wie mit Verantwortung und Einsatz aller Kräfte, lebte er mit Wort und Tat vor und steckte uns damit kreativ an. Er war beides: ein großer Stratege der kirchlichen Jugendarbeit wie ein ganz praktischer Leiter von Gruppen und Großveranstaltungen. Besonders Jungen wußte er zu begeistern, ohne sich selbst dabei zu verausgaben. Seine Gaben kamen in der großen Zeit der Jungen Gemeinde von 1947 bis 1953 voll zum Zuge. Dieser Dienst ist bis heute bei vielen, die ihn erlebt haben, unvergessen. Es blieb ihm freilich die herbe Enttäuschung des Rückgangs der Arbeit nach 1953 nicht erspart. Er hat mit immer neuer Phantasie auch dann gute Wege zu finden gewußt. Wir haben ihn verehrt, wir haben ihn geliebt.

 

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