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 Grevesmühlen

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Jugend in Grevesmühlen (Meckl)

Kindheit und Jugend in Grevesmühlen (Meckl)

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  Grevesmühlen (Meckl) 


In Grevesmühlen in Westmecklenburg, kurz vor Lübeck, hält unser Zug, mit dem wir Anfang März 1945 aus Hinterpommern noch im letzten Moment flüchten können und wir müssen alle aussteigen.  Eine Woche lang finden wir zusammen mit vielen anderen Flüchtlingen ein erstes Notquartier in der Fremde im evangelischen Gemeindesaal auf einem Strohlager.  Am nächsten Tag kann ich nicht mehr laufen.  Meine im offenen Güterwagen angefrorenen Füße heilen aber langsam wieder.  Einem Altersgenossen müssen die erfrorenen Zehen amputiert werden. - Dann erhalten wir zusammen mit Irmgard Jaeger und deren Tochter Ulla für zwei Frauen und drei Kinder ein kleines Zimmer mit Strohsäcken auf dem Fußboden bei Malermeister Matthies in der Wismarschen Straße 67.

Der Krieg liegt in seinen letzten Zuckungen.  Ich bin enttäuscht, dass ich nach Erreichen des 10. Lebensjahres in Grevesmühlen nicht mehr Pimpf werden soll, aber meine Mutter meint, das sei nun nicht mehr angebracht.  Mit unserem Führer und seiner Hitlerjugend geht es trotz aller Endsiegparolen und Hoffnungen auf Wunderwaffen unzweideutig dem Ende entgegen.  Der Traum von der Weltherrschaft des Großdeutschen Reiches ist ausgeträumt.  Im April und Anfang Mai fluten in dieser letzten, von deutschen Truppen „beherrschten“ Gegend aus Ost und West deutsche Militärkolonnen und endlose Flüchtlingstrecks zusammen.  Die Flüchtlinge biwaken in den Kohlsteigen und Gartenwegen mit ihren Pferdewagen, die Soldaten in Wäldern und auf Feldern.  Der „Heldentod des Führers“ wird bekanntgegeben.  Anfang Mai werden weiße Fahnen gehisst und man bedeutet mir, ich solle nun nicht mehr mit „Heil Hitler“ grüßen, das sei jetzt vorbei, was ich erst nicht verstehe, denn ich habe mit meinen zehn Lenzen gar nicht assoziiert, dass dieser Gruß etwas mit „unserem Führer“ zu tun hat.  Für mich ist „heilitler“ gleichbedeutend mit „Guten Tag“. Es gibt um Grevesmühlen keine Kämpfe. Ein Haus wurde durch eine Bombe zerstört, die einer benachbarten Eisenbahnbrücke gegolten hatte und ihr Ziel verfehlte.  Einige SS-Fanatiker holen die weiße Fahne wieder vom Wasserturm und es gibt eine wilde Schießerei zwischen ihnen und den hissenden Wehrmachtssoldaten.  Warenlager werden plötzlich zum Plündern durch die Bevölkerung freigegeben.

Zeitlebens im Gedächtnis  -  Deutsche Schicksale um 1945

Wir zahlten für Hitlers Hybris

 Band 15 in der gelben Reihe „Zeitzeugen des Alltags“

band15mini1945kriegsende.jpg

  Herausgeber: Jürgen Ruszkowski,  Nagelshof 25 D-22559 Hamburg,     

Tel.:040–18090948   -  Fax: 040-1090954

nur noch bei amazon oder als ebook

Die unter 65jährigen Deutschen kennen Krieg und Kriegsende nicht mehr aus eigenem Erleben.  Doch traumatische Kindheits- und Jugenderinnerungen werden viele über 70jährige „wohl bis ans Lebensende verfolgen“.  Als Zeitzeugen haben sie den jüngeren Generationen zu übermitteln, was Krieg und Hass zwischen den Völkern an zerstörerischen Kräften bis in das Einzelschicksal hinein bewirken.  -

Der Krieg ist aus

Der erste Jeep mit weißem Stern auf der Kühlerhaube fährt durch unsere Straße.  Die Amis sind kampflos da.  Sie lassen durch einen Lautsprecherwagen in deutscher Sprache ausrufen, nachts gelte Ausgangssperre, diese Gegend sei sowjetisches Interessengebiet und niemand habe es zu verlassen.  Fotoapparate und ähnliche Wertgegenstände sind auf dem Marktplatz an die Besatzungsmacht abzuliefern.  Unser einfaches Klappbalg-Fotogerät, das die Flucht überstanden hatte, wandert somit „in Feindeshand“.  Wir sehen die ersten „Neger“.  Die Amerikaner werden durch Briten abgelöst und wir amüsieren uns über Soldaten in karierten Röcken mit Dudelsäcken, die auf dem Marktplatz paradieren.  Die fremden Soldaten essen schneeweißes Brot und ab und zu erwischt ein deutsches Kind mal von ihnen ein Stück Schokolade.  Rund um Grevesmühlen unterhalten die Tommys riesige Kriegsgefangenenlager auf Feldern unter freiem Himmel.  Später erzählt uns Onkel Hermann, dass er in einem dieser Lager bei Grevesmühlen weilte.  Den einzigen Schutz gegen Kälte und Regen bieten Erdlöcher.  Die Schulen sind zu Lazaretts geworden.  Von dort zieht fast jeden Tag ein Pferdewagen mit Leichen in Papiersäcken an unserem Haus vorbei zum Friedhof.  Alle paar Tage geht der Gemeindebote mit seiner Handglocke durch die Straßen und ruft die neuesten Nachrichten der Militärverwaltung aus. 

Mein Vater entledigt sich in Lübeck seiner Soldatenuniform und besorgt sich eine Postuniform.  Damit wandert er die etwa 40 km bis Grevesmühlen, wo er noch im Mai bei uns eintrifft.  Um ein Haar wäre es schief gegangen, denn die unterwegs kontrollierenden Engländer wissen nicht zwischen Post- und Soldatenuniform zu unterscheiden.  Auch Hans Jaeger kann sich auf der Flucht vor dem Iwan nach Grevesmühlen durchschlagen.  In unserem kleinen Zimmer muss nun auch noch Platz für zwei Männer geschaffen werden.  Hans Jaeger bricht schon bald darauf trotz offiziellen Verbots mit seiner Familie gen Westen in die westfälische Heimat auf.  Er hat Angst vor Gräueltaten  Wir sind ja immer noch von der Hoffnung beseelt, in die pommersche Heimat zurückkehren zu können und wollen nicht noch weiter westwärts, auch sind wir froh, hier im westlichen Mecklenburg ein Dach über dem Kopf zu haben. der angekündigten Russen, denn er hatte an der Ostfront schon einiges gesehen und gehört.

Im Sommer, am 30.6.1945, bin ich zum Erbsenpflücken auf einem nahegelegenen Gut auf dem Feld, als es plötzlich heißt: „Sofort nach Hause: Ausgangssperre.“  Die Briten ziehen ab, jetzt übernehmen die Russen unser Gebiet.  In der folgenden Nacht kommen zunächst einige mit russischen Soldaten beladene altertümlich wirkende Lkws und dann unendliche Panjewagen- und singende Marschkolonnen mit einem Vorsänger und dann einfallendem Kollektivgesang.  Ein russischer Liedversrefrain klingt für uns wie „Leberwurst, Leberwurst mit bisschen Sand damang, Leberwurst, Leberwurst“.  Die sowjetischen Truppen sind in dem neu eingenommenen westmecklenburgischen Städtchen zwischen Wismar und Lübeck nicht mehr so wild wie im Kampfgebiet, das sie selber erobert hatten.  Einzelne Übergriffe soll es hier und da auf den abgelegenen Dörfern geben.  Im benachbarten Schützenhaus ist eine Blaskapelle stationiert und übt mit Hingabe und täglich neu den Triumphmarsch von Verdi.  Russische Patrouillen durchsuchen die Häuser nach ehemaligen deutschen Soldaten.  Meinem Vater passiert jedoch nichts.  Er ist heil durch den Krieg gekommen und von Gefangenschaft verschont geblieben und bleibt es auch weiterhin. 

Mit einem Handwagen ziehen wir in die Wälder und suchen auf dem Waldboden liegende Zweige, Reisig, Tannenzapfen und roden Baumwurzelstubben als Feuerholz für Herd und Ofen.  Die Russen holzen die Wälder für ihren Bedarf ab und sägen die Bäume nach ihrer Weise in bequemer  Brusthöhe ab, so dass wir uns  gerne die verbliebenen Meter-Stücke über den Wurzeln holen.  Einer der holzfällenden Russen spricht etwas deutsch und vermittelt uns radebrechend seine politische Weltanschauung:  „Gitler Scheiße, Stalin Scheiße, alles Scheiße!“  

In der unmittelbaren Nachkriegszeit wüten Krankheitsepedemien, die wegen fehlender Medikamente und mangelnder Hygiene nicht eingedämmt werden können.  So verlieren wir im Sommer 1945 durch eine tödlich verlaufende Diphtherie meine Schwester Inge-Lore im Alter von drei Jahren, weil kein Serum zur Verfügung steht.  

Mein Vater schlägt sich noch einmal bis nach Stettin durch, wo seine Eltern noch immer unter polnischer Verwaltung in ihrer alten Wohnung leben.  Dort hat sich ein Pole mit dem deutschen Namen Müller mit einquartiert, der sie um ihren polnischen Namen beneidet und sie mit dem Gerücht zum Bleiben animiert, die Deutschen würden wieder zurückkommen.  So lehnen sie Vaters Angebot ab, sie mit gen Westen zu nehmen.  1947 werden sie von den Polen dann Hals über Kopf ausgewiesen.  Opa Julius verstirbt 70jährig auf der Fahrt von Stettin in den Westen an einem Schlaganfall und Oma Johanna kommt zu uns nach Grevesmühlen, wohnt zunächst mit in unserer kleinen Wohnung in der Bahnhofstraße und später in einem Altersheim.  Oma ist überzeugte Anhängerin der „Bibelforscher“, um so mehr, nachdem ihr zweiter Sohn, Werner, mein Patenonkel, als Mitglied der Waffen-SS im „Polenfeldzug“ sein Leben „für Führer, Volk und Vaterland“ gelassen hatte.  Von da an mochte sie von „unserem Führer“ gar nichts mehr wissen.  Onkel Werner war weniger aus Überzeugung als vielmehr, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen, bei der SS gelandet.

Schlangestehen und stundenlanges Warten auf ein Brot vor dem Bäckerladen, vor der Molkerei für eine Kanne voll Molke oder Magermilch, bei der Mühle für einen Beutel voll Kleie oder Schrot, gehören zum Alltag.  Der Tannenberg-Müller ist als Original bekannt.  Oft gibt es erst Ware, wenn der Chor der in der Schlange Wartenden ihm vorsingt: „Das Wandern ist des Müllers Lust“.  Für den Kuss einer schönen Frau gibt es eine Extrazuteilung.  Pferdefleisch in Form von Sauerbraten oder Frikadellen steht obenan auf der Leiter besonderer Genüsse.  Die vielen Gäuler vor den Treckwagen aus den verlorenen deutschen Ostgebieten und übriggebliebene Militärpferde finden kein ausreichendes Futter mehr und daher den Weg ans Schlachtermesser.  Ein großes Problem ist die Beschaffung von Schuhen, besonders für wachsende Kinder.  Unter alte, irgendwo jahrelang in einer Bodenecke verstaubte Schuhe aus hartem, ausgetrocknetem Leder werden Holzsohlen genagelt.  So kann man sich bei Wind und Wetter wenigstens draußen bewegen.

Vater findet bald Arbeit in einer Autoschlosserei und kurz darauf wieder als Kraftfahrer bei der Post.  Seine ersten Autos werden wegen Benzinmangels noch mit Holzgas angetrieben.  Wir haben daher immer genügend Holz zum Heizen und Kochen.  Sein Job als Kraftpostomnibusfahrer trägt dazu bei, dass Passagiere vom Lande Eier und Speck springen lassen, um einen der begehrten Sitzplätze für die Fahrt in die Stadt zu ergattern.  Die Mangel- und Hungerzeit nach dem Krieg überleben wir nicht unwesentlich durch meiner Mutter Näh- und Strickkünste.  Die Devise lautet: „Aus alt mach neu!“  Fallschirmseide, Decken und Militäruniformen werden in zivile Kleidung verwandelt.  Aus dem Garn von Fallschirmseilen werden Tischdecken gestrickt.  Von Bauern kommt Löhnung in Form von Eiern, Speck oder Butter.  Der Molkereibesitzer aus Lübzin, Proske, baut in Grevesmühlen mit unternehmerischem Elan eine Käsefabrik neu auf.  Fortan gibt es als Nählohn für meine Mutter Harzerkäse in jeder Konsistenz von roh-weiß bis würzig-fließend mit und ohne Maden.  Mit dem jüngsten, mit mir gleichaltrigen Proske-Sohn Rudi bin ich einige Zeit befreundet.

1947 wird langsam wieder ein eigenes Zuhause geschaffen, nachdem Proskes uns ihre Wohnung in der Bahnhofstraße 65 überlassen.  Die ersten wieder eigenen Möbel kommen von Russen, für die meine Mutter näht.

 

An eine Rückkehr nach Hinterpommern ist nicht mehr zu denken.  Grevesmühlen wird uns zur neuen Heimat und ich verbringe dort entscheidende Jahre meiner Jugend.

In den ersten Nachkriegsmonaten spiele ich viel mit gleichaltrigen Kindern in Gruppen und Horden aus der Nachbarschaft.  Wenn wir durch Feld und Wald strolchen, wird im Herbst häufig eine Steckrübe vom Feld „geschlachtet“ und sofort verzehrt.  Ich befreunde mich mit Hans Konang, *1.9.1934, einem etwa gleichaltrigen Flüchtlingsjungen und Gutbesitzerssohn aus Malwischken in Ostpreußen, der jetzt auch in der Wismarschen Straße wohnt.

 


 

 

Als wir nach der Flucht in Grevesmühlen in Mecklenburg landen, dauert es etwa ein Jahr, bis sich das öffentliche Leben wieder soweit stabilisiert, dass die Schulen ihren Betrieb neu aufnehmen.  

 

In diese Leere hinein stößt die kreative Aktivität zweier aus dem Osten Deutschlands geflüchteter christlich-pietistischer Männer, Hollmann und Alexander Kuschfeld, die den Kindergottesdienst in der Grevesmühlener Kirche aktivieren.  

Als meine Mutter die Einladung zum Kindergottesdienst im Schaukasten der Kirche sieht, ermuntert sie mich, dieses Angebot „Sonntagsschule“ zu besuchen.

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Kuschfeld und Hollmann wirken mit ihrem Kindergottesdienst recht engagiert und segensreich.  Jeden Sonntag versammeln sie etwa fünf bis zehn Dutzend Kinder in der Kirche.  Sie haben einen Kreis von Helfern, die in nach Alter differenzierten Untergruppen die biblischen Texte erzählen und in kindgemäßer Weise interpretieren.  Jedes Kind bekommt eine Sammelmappe aus Pappe, in die hektographierte Liedertexte und Bilder zu biblischen Geschichten zu geheftet sind, die Sonntag für Sonntag neu verteilt werden.  Ich gehe jeden Sonntag regelmäßig und gerne in den Kindergottesdienst und singe begeistert die pietistischen, oft aus England stammenden Lieder, zum Beispiel: „Wenn wir zieh’n, von Sünden frei und rein, in das gelobte Kanaan ein.  Jesus, sieh her, ich komm!“ oder „Singt froh dem Herrn, ihr jugendlichen Chöre(Hintergrundmusik!).  Die fromme Saat fällt bei mir auf fruchtbaren Boden und geht auf.  Später werde ich selber fleißiger Kindergottesdiensthelfer. 

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Als offizieller Seelsorger amtiert in Grevesmühlen der alte, kleine und schlanke, weißhaarige und sehr würdevolle Propst Münster, der unter normalen Verhältnissen schon längst im Ruhestand gewesen wäre, aber durch den Krieg und seine Folgen noch sein Amt ausfüllt, weil die wehrfähigen Männer „im Felde“ und später in Kriegsgefangenschaft weilen, es Frauen im Pfarramt damals noch nicht gibt, allenfalls hier und da mal eine Vikarin. 

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Der alte Propst ist mit Sonntagspredigt in leisem, schon etwas müdem Tonfall, vielen Kasualien und Konfirmandenunterricht in riesigen Gruppen voll ausgelastet und hätte für Kinder- und Jugendarbeit weder Kraft und Zeit noch Charisma.  

 

Zur Zeit des Vorkonfirmandenunterrichts folge ich einer Einladung zu den Gruppenstunden der kirchlichen Jugend, die zunächst ein Herr Heydeck, später der Gemeindediakon Karl Fischer leitet.  Fischer ist kein besonders „frommer“ Mann, etwas derb, raubeinig und polterig.  Er stammte aus dem Schwarzwald, hatte im Rauhen Haus in Hamburg die Diakonenausbildung durchlaufen und dann eine Stelle als Volkspfleger bei der Jugendbehörde in Hamburg gefunden.  Da seine Frau aus Reppenhagen, einem Dorf bei Grevesmühlen stammte, war er nach Kriegsende nach Grevesmühlen verschlagen worden und hatte sich dort für einige Jahre als Gemeindediakon verdingt.  In den Gruppenstunden erzählt er uns ausgiebig von seinen Kriegserlebnissen in Frankreich und seinen Nahkampfkontakten mit amerikanischen Soldaten.  In den Dörfern rund um Grevesmühlen hält er Gottesdienste.  Auf den Fahrten dorthin begleite ich ihn öfter zusammen mit anderen Jugendgruppenmitgliedern.  In dem Jugendkreis lerne ich Hans Gottschalk kennen, mit dem ich mich intensiv anfreunde und jahrelang eng verbunden bleibe.  

Mit Karl Fischer unternehmen wir mit etwa neun Jungen, darunter Dieter Polster, Horst Nagler, Hans-Georg Schmeling und Hans Gottschalk (2007 verstorben), einen Zweitagesausflug zur Ostseesteilküste in Brook und übernachten unterwegs in Reppenhagen bei einem Förster auf einem Heuboden.  Es ist ein prägendes gemeinschaftsbildendes Erlebnis.  Singen und Gemeinschaftserlebnis, die Gefühlsebene ansprechende Aktionen sind es vor allem, die mich in christlich-kirchliche Gruppen einbinden.  Wir üben Krippenspiele und Verkündigungs-Laienspiele ein und führen sie vor.  Einige Male übernehme ich Hauptrollen, so im Krippenspiel als „Josef“ oder in dem Spiel „Die Trossbuben“, das wir mehrmals in der Kirche in Grevesmühlen vor vollem Hause und auch in Dorfkirchen in der Nachbarschaft aufführen. - Im Konfirmandenunterricht bei Propst Münster, der damals bei den starken Geburtsjahrgängen riesige Gruppen zu unterweisen hat, werden noch in herkömmlicher Weise große Teile des Kleinen Katechismus, Psalmen und Choralverse auswendig gelernt.  Da in der sowjetischen Besatzungszone kein Religionsunterricht in der Schule erteilt werden darf, stellt die Kirche Katecheten an und organisiert selber die „Christenlehre“, an der auch ich teilnehme.  Eine der Katechetinnen, Fräulein Stolz, gründet einen Blockflötenkreis und bringt mir die Flötentöne bei.  Willi Gottschalk, Hans’ Vater, ein aus Westpreußen stammender gläubiger Pietist, gründet zusammen mit Kuschfeld einen Posaunenchor, in dem auch ich das „Tröten“ lerne, zunächst auf einem Tenorhorn, später mit der Zugposaune. 

Besondere Erlebnisse sind die Landesjugendtage in Güstrow, zu denen Tausende junger Leute aus ganz Mecklenburg jährlich zusammenkommen, so am 19. Juni 1949.  Von Grevesmühlen aus fahren wir in einer Gruppe mit einem Lastkraftwagen um 6 Uhr früh ab, um gegen 8.50 Uhr in Güstrow zu sein.  Gottesdienste in Dom und Pfarrkirche mit Predigten bekannter Theologen aus ganz Deutschland, gemeinsames Singen im Garten der Superintendentur, Verkündigungsspiel auf dem Domplatz: „Glaube und Heimat“.  

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1950 findet wieder ein Landesjugendtag in Güstrow statt, an dem wir mit etwa 30 Jungen und Mädchen aus Grevesmühlen teilnehmen, u.a.: Carola Martens, Anita Funk, Maria Kelch,*Ruckick, Christel Martschinke,*Giese, Ursula Maschke, Helga Soltwedel, Kürsten, Eveline Steffen, Erika Feske, Adolf Möller, Karl Fischer, Klaus Winter, Ivar Veit, Jürgen Ruszkowski, Günter Stappenbek, Dr. Elfriede Fink/Jäckel,   Angret Plog,  Maria Gasse, *Tessmann,  Rotraud Meier,   Horst Nagler,  Hans-Georg Schmeling,  Heinz Moos

So werde ich ein frommer Knabe und noch frommerer Jüngling. 

Mein Jugendfreund gottschalkhansjugendklein60.jpg Hans Gottschalk

Hans Gottschalk will Pastor werden, ich voll jugendlicher Begeisterung Missionar, später Diakon.

 

Die evangelische Jugend innerhalb der DDR wird vom atheistischen Staat als Feind betrachtet und soll ausgeschaltet werden.  Unsere Treffen, die stark bibelzentriert stattfinden, werden von Stasileuten besucht und beschattet.  Man will uns mürbe machen. 

In der FDJ-Zeitung „Junge Welt“, aber auch in der „Ostsee-Zeitung“ im Bezirk Rostock erscheinen Anfang Mai 1953 fast täglich Hetzartikel gegen die Junge Gemeinde, gegen Pastoren und Hausväter diakonischer Einrichtungen.  In Nr. 106 der „Ostsee-Zeitung“ vom 7. Mai 1953 hetzt man gegen den Grevesmühlener Pastor Lietz.  In dem Zeitungsartikel wird die Junge Gemeinde als „Spionageorganisation“ und „faschistische Mordorganisation“ bezeichnet.  Auf derselben Seite dieser Zeitung heißt es unter der Überschrift:

 „Jugendliche wollen sich nicht missbrauchen lassen:  

Grevesmühlen.  Immer mehr erkennen die jungen Menschen, dass sie in der Spionageorganisation „Junge Gemeinde“ nichts zu suchen haben.  So erklärt uns die Oberschülerin Erika Beier: „Ich habe in der „Jungen Welt“ gelesen und erkläre hiermit, dass ich aus der „Jungen Gemeinde“ austrete.  Die Jugendfreundin Christa Hecht bemerkt: „Ich bin seit 1952 in der „Jungen Gemeinde“ gewesen.  Nachdem ich ihre schändliche Arbeit zur Kenntnis genommen habe, erkläre ich hiermit meinen Austritt aus der „Jungen Gemeinde“.  Ähnlich äußerten sich ...“ 


Schulzeit in Grevesmühlen

1946 kommt das Schulwesen nach dem Krieg nach monatelanger Pause wieder zu neuem Leben. Ein Jahr habe ich verloren.  Das 4. Schuljahr vollende ich in Grevesmühlen bei der Lehrerin Frau Daniels.  Das 5. und 6. Schuljahr verbringe ich ebenfalls an der Fritz-Reuter-Schule in einer reinen Jungenklasse.

Fritz-Reuter-Schule

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An einige Namen von Klassenkameraden kann ich mich noch erinnern: Günter Dankert, Eberhard Dettmann, später Tischler, Karl-Heinz Drews, *18.4.1935,  später NVA-Offizier, Ingo Eggert, *3.8.1933 Lothar Gebühr, Später Arzt in Flensburg, Werner Gollub, *22.12.1934, Ulrich Hinkelmann, damals in den Leistungen recht durchschnittlich, später geistiger Senkrechtstarter und Physiiker, Christian Martens, später Schmied, Kfz-Mechaniker und Maschinenbauingenieur, lebenslang in Grevesmühlen verblieben, Adolf Möller, Bauernsohn aus Grenzhausen, war mit mir im Jugendkreis und Posaunenchor, später Förster im Rheinland und 1960 bei Jörg-Michaels Taufe in Dortmund zu Gast, Heinz Moos, Erwin Nordengrün, Karl-Friedrich Nordengrün, später Maler in Delmenhorst, Rüdiger Proske aus Lübzin, Werner Roxin, Hans-Georg Schmeling, *1.11.1934, Manfred Schröbler, später Torwart bei Hansa-Rostock, Klaus Schüler, später überzeugter Marxist, Günter Stappenbeck, *2.5.1935, Kurt Weiß, später Bauingenieur, „Ganther“ Wulf.  

Der über 70jährige reaktivierte Ostpreuße Eichert wird unser Klassenlehrer.  Er ist streng, aber engagiert und vermittelt uns neben einem soliden Grundwissen auch sittliche Werte.  Ich habe ihm viel zu verdanken.  Deutsche Sprichwörter, Balladen und Gedichte zitiert er immer wieder neu und lässt sie uns auswendig lernen.  Matthias Claudius’ Winterlied mochte er offenbar besonders gerne.  In meiner Erinnerung assoziiere ich das „...der Winter ist ein harter Mann, kernfest und auf die Dauer.  Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an.  Er scheut nicht süß noch sauer....“ mit Eicherts Bericht, er wasche sich jeden Morgen, auch im Winter, kalt und frottiere sich mit einem feuchten Handtuch den ganzen Körper.  Auch das Kartoffellied von Matthias Claudius prägt er uns ein, dass ich es heute noch auf der Zunge habe:

„Pasteten hin, Pasteten her, was kümmern uns Pasteten, die Schüssel hier ist auch nicht leer und schmeckt so gut als aus dem Meer die Austern und Lampreten.  Und viel Pastet und Leckerbrot verderben Blut und Magen.  Die Köche kochen lauter Not.  Ihr Herren, laßt’s euch sagen: Schön rötlich die Kartoffeln sind und weiß wie Alabaster, verdau’n sich lieblich und geschwind und sind für Mann und Weib und Kind ein rechtes Magenpflaster.“

Als wir das Lied von der Freiheit und dem Vaterland von Ernst Moritz Arndt bei ihm lernen, bedauert er, dass er uns nur die Verse zum Vaterland beibringen dürfe: „...o Mensch, du hast ein Vaterland, ein heiliges Land, ein geliebtes Land, eine Erde, wonach deine Sehnsucht ewig dichtet und trachtet.....  Und wären es kahle Felsen und öde Inseln und wohnten Armut und Elend auf ihr, du sollst dieses Land ewig lieb haben....“, die zur Freiheit seien zu lehren verboten.  Eines späteren Tages legt er mir nahe, nie Schulmeister zu werden.  Da müsse ich mich zu sehr unter die jeweilige herrschende politische Meinung ducken.  Am 30.7.1947, am Ende der 5. Klasse schreibt Eichert mir ins Zeugnis: „Bei stetem Fleiß und lebhafter Beteiligung am Unterricht waren die Leistungen immer gut.“  Bei 28 Schülern stand ich in der Klasse auf der Leistungsstufe an 7. Stelle.  Neben Deutsch (Note 2) und Rechnen (2) wird auch Unterricht in Erdkunde (2), Biologie (2), Russisch (3), Zeichnen (2), Musik (2) und Körpererziehung (3), später auch Geschichte (2/3), Physik (2) und Chemie (3) erteilt.  Im Fach Deutsch fühle ich mich immer einigermaßen sicher.  Am 18.3.1948 erhalte ich im Kinosaal von Grevesmühlen vor der versammelten Schülerschaft nach einem Aufsatzwettbewerb unserer Schule aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr der Revolution von 1848 für den besten Aufsatz zu diesem Thema eine Auszeichnung in Form einer Urkunde.  In Ermangelung von Russischlehrern werden alle möglichen und unmöglichen Personen als Lehrer eingestellt, die über russische Sprachkenntnisse, aber nicht unbedingt über pädagogische Fähigkeiten verfügen.  Von der Sorte ist auch mein erster Russischlehrer.  Wir müssen einige russische Liedtexte und Sprichwörter lernen, um im Falle einer Unterrichtskontrolle unsere Künste unter Beweis stellen zu können.  Nicht viel besser verhält es sich bei unserer nächsten Russischlehrerin, die wir „Babuschka“ nennen.  Als ich auf Veranlassung Eicherts mit einigen Jungen meiner Klasse, später als andere Mitschüler, auf die Oberschule wechsele, fällt mir der Anschluß im Fach Russisch besonders schwer.  Der Aufenthalt an der Oberschule dauert nur ein knappes Jahr.  Dann werden alle unteren Klassen geschlossen an die „Deutsche Einheitsschule - Grundschule“ verlegt.  

Wir kommen zur „Geschwister-Scholl-Schule“, wo wir die 7. und 8. Klasse zusammen mit unseren mitgewechselten Lehrern von der Oberschule, Frau Zellner (Russisch) und Fräulein Wiggers (Deutsch) durchlaufen.

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Zu meiner Klasse gehören Anneliese Arendt, *10.1934, Ilse Au/Maaß, *12.1934, jetzt in Bad Bramstedt lebend, Walter Brüdigam (lebt nicht mehr), Hilke Carstensen, *14.10.1934, jetzt in Hamburg ?, Helga Deprie, *31.12.1934, Edith Ebell/Bindernagel, jetzt in Rostock-Lüttenklein lebend, Ingrid Freitag, später Lehrerin in Grevesmühlen, Marianne Grönecke, jetzt in Rostock lebend, Wolfgang Hartmann, jetzt als Chemiker in Chemnitzt lebend, Gerda Höckrich, *21.9.1934, verheiratete Rinnert, lebt in Grevesmühlen, Rotraud Hoffmeister, soll früh geheiratet haben und im Westen leben, Ilse Kelling, jetzt in Hamburg ?, Karin Knakowski, *1934, (lebt nicht mehr), Renate Krimlowski; *30.12.1934, Ulrich Liebsch, soll jetzt in der Nähe von Frankfurt/M. leben, Jochen Luckmann, später in Hamburg-Rissen, Christa Lüttjohann, mit Wolfgang Manja in Grevesmühlen verheiratet, Christian Martens, selbständiger Kfz-Mechanikermeister in Grevesmühlen, Horst Nagler, *7.8.1934, war Bilanzbuchhalter, jetzt Rentner in Esslingen, Inge Neumann, *23.8.1934, Marianne Pieplies, in Grevesmühlen verheiratet, Siegrid Raabe, Sabine Rabe/Schneider, Anke Reiher, in Schwerin mit einem Arzt verheiratet,  Peter Reiher, *14.10.1933, später Zahnarzt in Gerolshofen, Werner Roxin, später Dachdecker (tödlich verunglückt), Dorothea Saborowski, Verkäuferin,  Ivar Veit, aus dem Baltikum stammend und zeichnerisch besonders talentiert, später Professor für Akustik (über diese Internetsite wieder Kontakt aufgenommen), Hans-Jürgen Wagenknecht, Lieselotte Wilms, *22.4.35, soll in München leben, Klaus Winter, späterer Kameramann beim DDR-Fernsehen (über diese Internetsite wieder Kontakt aufgenommen).

Am 28. April 1949, meine Mutter ist 38, ich 14 Jahre alt, wird meine Schwester Karin als Ersatz für Inge-Lore in Grevesmühlen geboren. 

Zu der Zeit verdiene ich mir ein kleines Taschengeld, indem ich zusammen mit meinem Freund Hans Gottschalk wöchentlich einmal abends bei einem Damenclub in Knochenarbeit Kegel aufstelle.  Einen zweiten Job nehme ich für zweimal wöchentlich für je zwei Stunden am Nachmittag bei einem Seilermeister an, dem ich in seiner Reeperbahn helfe, Hanfseile in verschiedener Länge zu drehen. 

Blick vom Vielbecker See auf Grevesmühlen

Zum Abschluss der 8. Klasse haben wir eine Schulabschlussprüfung zu bestehen.  Da mir Sprachen nicht liegen, die zu erlernen Voraussetzung für ein Theologiestudium wäre und ich deshalb Diakon werden will, dazu kein Abitur, wohl aber einen abgeschlossenen Beruf benötige, zum Besuch der Oberschule aber auch entsprechende „gesellschaftliche Voraussetzungen“ wie politische Anpassung verlangt werden, verlasse ich die Schule nach der 8. Klasse.  Ich will zunächst Zahntechniker lernen und bekomme auch eine Lehrstelle bei einem kleinen Privatbetrieb.  Dort habe ich den Eindruck, dass mein Lehrherr voll mit mir zufrieden ist.  Nach vier Wochen, erklärt er mir plötzlich, ich eigne mich nicht für den Beruf und müsse innerhalb der Probezeit wieder gehen.  Das trifft mich hart und wirft mich in starke Minderwertigkeitsgefühle.  Kurz darauf wird mir berichtet, der Vater einer Klassenkameradin, die schulisch recht schwach war, habe auf Grund guter Beziehungen zu meinem Zahntechniker nachgeholfen, dass seine Tochter als Lehrling eingestellt wird.  Einen Lehrling konnte der gute Mann aber nur gebrauchen, so dass ich im Wege war. - In den nächsten drei Jahren lebte ich wergtags in Schwerin und fuhr über das Wochenende meistens zu meinen Eltern nach Grevesmühlen.

Blick vom Kirchturm über die Stadt

 

 

 


 

 

Thomas and Anna Potter, Nashville, TN, USA translated this for me. I thank them very much.

 

The war was in its last spasms. After my 10th birthday in Grevesmühlen, I was disappointed that I could not become a Wolf Cub in the Hitler Youth, but my mother thought that was no longer appropriate. Despite all the talk about victory and hopes for miracle weapons, the Führer and his
Hitler Youth undoubtedly were approaching the very end. The dream of world mastery by Greater Germany was no more. In April and early May, German military columns and endless lines of refugees fled together from German-controlled areas both in the East and West. The refugees, with
their horse-drawn wagons, bivouacked in back alleys and garden paths; the soldiers in the woods and fields. The “Heroic Dead of the Führer” were proclaimed. Early in May, white flags were hoisted and I was told that I should no longer use the “Heil Hitler” greeting because that time
was past. I could not at first understand because, being only 10 years old, I had never associated this greeting with “our Führer.” For me, a “heilhitler” meant the same as “Good day.” There was no battle in Grevesmühlen. Only one house was destroyed by a bomb, which was intended for a railway bridge nearby. Several SS fanatics hauled a white flag off a watertower and there was a wild exchange of fire between them and the German soldiers who had hoisted it. Storage depots were given up to plunder by the people.

The War is over

The first Jeep with a white star on the hood drove through our street.  The Yanks arrived peacefully. Through a loudspeaker, they announced in German that the area would be a Soviet zone; there would be a nightly curfew, and no one would be allowed to leave. Cameras and similar valuables had to be brought to the town square where they were commandeered by the occupation forces. Our simple Klappbalg camera, which had survived the flight, thus found its way into “enemy hands.” We saw our first Negro. The Americans were replaced by the British and we were amused by soldiers in plaid skirts with bagpipes parading at the square. The foreign soldiers ate white bread and, once in awhile, a German child luckily received a piece of chocolate. Around Grevesmühlen,
the Tommies set up several giant prisoner-of-war camps in the fields under open skies. Later, Uncle Hermann explained that he was detained in one of those large camps at Grevesmühlen. The only protection against cold and rain were holes in the ground. Schools were converted to military hospitals. Practically every day, a horse-drawn wagon with corpses in paper bags drove from there past our house to the cemetery.  Every couple of days, the town crier with his handbell went through the streets, shouting the latest news from the military administration.

My father got rid of his army uniform in Lübeck and got a postal uniform. Wearing it, he walked about 40 kilometers to Grevesmühlen, where he met us in May. He made it by only a hair’s breadth because the nglish troops controlling the route did not know the difference between the uniform of a soldier and that of a postman. Also Hans Jaeger was able to get through to Grevesmühlen as he fled from the advancing “Ivans.”  In our small quarters, we had now to make additional room for two men. Despite official laws forbidding their departure, Hans Jaeger and his family started toward the West and his native Westphalia. He was afraid of the approaching Russians and their horrible behavior, which he had actually witnessed on the Eastern Front. We didn’t want to go farther West because we were still hoping to return to our native Pomerania, but we were also happy to have a roof over our heads here in western Mecklenburg.

In summer, on 30 June 1945, I was on my way to pick peas in the field of a large estate nearby when someone suddenly cried out, “Go home right away! Curfew!” The British pulled out of our area, and the Russians came in. During the following night, several Russian soldiers came with heavily-loaded old trucks, eventually followed by a tank destroyer and a column of singing soldiers with a choral leader and a responding chorus.  A refrain from the Russian song sounded to us like “Liverwurst, Liverwurst with a bit of sand in it.” The Soviet troops in the small,newly occupied West Mecklenburg cities between Wismar and Lübeck were no longer as wild as in the combat zone which they had already conquered. Several infringements occurred here and there in the outlying villages.  In a neighboring shooting gallery, a brass band was stationed
and each day devotedly practiced anew the “Triumphal March from Aida.”  Russian patrols searched the houses for former German soldiers. However, nothing happened to my father.  He came safely through the war and was spared imprisonment.

We pulled a handwagon into the woods, searching for branches, brushwood, pine cones and tree roots to use as fuel for fireplace and stove. The Russians cut the timber for their own needs, and sawed the trees off at a more comfortable chest-high level, so we then gladly hauled away the remaining meter-high stumps. One of the Russians
chopping down the trees spoke some broken German and shared haltingly his world view, “Hitler
is shit; Stalin is shit; it’s all shit!”

In the immediate post-war days, epidemic illnesses raged which lack of medicines and inadequate hygiene could not restrain. So, because no serum was available, we lost my sister Inge-Lore, at age 3, to a rampant and deadly diphtheria in the summer of 1945.

Under Polish rule, my father got through one more time to Stettin, where his parents still lived in their old residence. With them was quartered a Pole by the German name of Müller, who envied their Polish name and convinced them to stay because the Germans would return. So they refused father’s offer to take them to the West. However, in 1947, they were expelled, head over heels, by the Poles. Grandpa Julius, 70, died from a heart attack on the trip westward from Stettin and Grandma Johanna joined us at Grevesmühlen in our little apartment on Bahnhofstrasse and later resided in a home for the elderly. Grandma was a convinced Jehovah’s Witness, even more so after her second son, Werner, my godparent, who lost his life “for Führer, folk and fatherland” as a member of the Waffen-SS in the Polish campaign.  From then on, she wanted nothing more to do with “our Führer.” Uncle Werner had joined the SS, more by chance than choice, and more from lack of a job than from firm convictions. 

Everyday there were long lines and hours of waiting for a loaf of bead at the baker’s shop, for a can full of whey or skimmed milk at the dairy, or for a bag full of bran or groats at the mill. The Tannenberg miller was recognized as a true original. Very often he would only sell his goods after those waiting in line sang the German folksong, “Das Wandern ist des Müllers Lust” (Wandering is the Miller’s Delight). For a kiss from an attractive woman, there was an extra measure. Horse meat prepared as Sauerbraten or meatballs topped the list of special treats.  The many old nags pulling the refugee wagons from conquered German areas in the east, as well as surviving military horses, found no adequate fodder along the way, but only the slaughtering knife. A large problem was the matter of shoes, especially for growing children. Hard, dried-out old leather from dusty shoes found somewhere in an attic corner would be nailed to wooden soles. So, in wind or weather, one was able to at least walk outdoors.

Father soon found work in an auto repair shop and shortly thereafter as a driver for the postal service. Due to the gas shortage, his first vehicles ran on a synthetic gas, called “Holzgas,” produced in a wood-burning generator. So,we always had enough wood to heat and cook.  His job as a driver for the postal bus service made it possible for him to get eggs and bacon which passengers from the country slipped him in exchange for a trip to the city. Additional earnings from my Mother’s sewing and knitting also helped us survive this period of hunger and want after the war. The motto was “Take something old; make something new!”  Parachute silk, blankets and military uniforms were converted into civilian clothing. From the yarn of parachute lines, table clothes were knitted. From farmers came bartered eggs, bacon or butter. With entrepreneurial flair, the dairy owner in Lübzin, Herr Proske, rebuilt the cheese factory in Grevesmühlen. From then on, as payments to my mother for sewing, there was a local specialty cheese in every production stage, from very fresh to over-ripe, with and without maggots. The Proske’s youngest son, Rüdiger, who was my age, was a good friend of mine for awhile.

In 1947, we slowly managed to get our own home again when the Proskes moved out of their apartment at Bahnhofstraße 65, and rented it to us.  The first furniture of our own came from some Russians in payment for sewing my mother had done.

A return to West Pomerania was no longer thinkable. Grevesmühlen was our new home and I spent the critical years of my youth there.

In the first post-war months, I played with children my own age in neighborhood gangs. When we strolled through the fields, a turnip often was “slaughtered” there and quickly eaten. I became friends with Hans Konag, born 1 September 1934, one of the refugee boys my age and son of an estate owner from Malwischken in East Prussia, who also now lives on Wismarschen Straße.

 

School Days in Grevesmühlen

 

After many long months, the school system started again in 1946. I had lost one year. I completed the fourth grade in Grevesmühlen with Frau Daniels as teacher. The fifth and sixth grades, I also spent in the Fritz Reuter School in a boys class.

 I can still remember the names of several classmates: Günter Dankert, Eberhard Dettmann, later a cabinetmaker; Karl-Heinz Drews, born 18 April 1935 and later an NVA (East German People’s Army) Officer; Ingo Eggert, born 3 August 1934; Lothar Gebühr, later a physician in Flensburg; Werner Gollub, born 22 December 1934; Ulrich Hinkelmann, then rather average in class standing,but later a brilliant physicist; Christian Martens, later a smith, truck mechanic and machine tool engineer who remained all his life in Grevesmühlen; Adolf Möller, a farmer’s son from Grenzhausen, who was in our youth group and brass band, and was later a forester in the Rhineland and our guest in 1960 at Jörg-Michaels baptism in Dortmund; Heinz Moos; Erwin Nordengrün; Karl-Friedrich Nordengrün, later a painter in Delmenhorst; Rüdiger Proske from Lübzin; Werner Rozin; Hans-Georg Schmeling, born 1 Nov. 1934; Manfred Schröbler, later a forward with the Hansa-Rostock soccer team; Klaus Schüler, later a committed Marxist; Gunter Stappenbeck, born 2 May 1935; Kurt Weiss, later a civil engineer, and “Ganther” Wulf.

Mister Eichert, an over-70 East Prussian, was reactivated to serve as our class teacher. He was strict,but engaging and shared with us sound fundamental knowledge and ethical values. I have much for which to thank him. He always quoted German proverbs, ballads and poetry over and over for us to memorize. He especially liked Matthias Claudius’ “Winter Song.” In my memory, I associate the first lines--- “winter is a hardy man, very solid and durable. His skin feels like iron. He doesn’t shy away from sweet or sour”---with Herr Eichert’s story that he washed each morning in cold water, even in winter, and rubbed down with a cold, wet towel.  Also, he impressed on us the Potato Song by Matthias Claudius which I still have on the tip on my tongue today:  “Pastries here, Pastries there, what do we care about pastries...”

When he taught us Das Lied von der Freiheit und dem Vaterland (Song of Freedom and Fatherland) by Ernst Moritz Arndt, he regretted that he could teach only as far as the verse about the Fatherland, but was forbidden to teach the verse about freedom. One day he told me never to become a teacher, because I would have to submit to official political doctrine. On 30 July 1947, at the end of the 5th grade, Herr Eichert wrote on my report card: “Because of your constant diligence and enthusiastic participation, your performance was always good.” I was in seventh position in a class of 28 students. In German, I ranked (2 on a scale of 5) and arithmetic (2); also Geography (2), Biology (2), Russian (3), Drawing (2), Music (2) and Physical Education (3), later also History (2-3), Physics (2) and Chemistry (3). In German, I always felt somewhat confident. On 18 March 1948, before the assembled student body in the Grevesmühlen theater, I was awarded a certificate of excellence for my essay, which was the best in a competition celebrating the 100th Anniversary of the Revolution of 1848.


For lack of qualified Russian teachers, anyone could get a position as long as they knew some Russian, whether they were pedagogically qualified or not. My first Russian teacher was such a person. We had to learn the verses of a few Russian songs and several sayings, so that our skill could be proven. It was not much better with our next Russian teacher, who we called “Babushka.” As I advanced with boys in my grade from Eichert’s class to the secondary school, Russian was especially difficult for me. It lasted only one short year. Then all lower classes were included in the “German Consolidated School.” We came to the Scholl School where, as 7th and 8th graders, we continued with our former teachers, Mrs. Zellner (Russian) and Miss Wiggers (German).

In my class were Anneliese Arendt, born Oct. 1934; Ilse Au/Mass, born Dec.1934, now living in Bad Bramstedt; Walter Brüdigam (deceased); Hilke Castensen, born 14 Oct. 1934, now in Hamburg ?; Helga Deprie, born 31 Dec. 1934; Edith Ebell/Bindernagel, now living in Rostock-Lütten; Ingrid Freitag, later a teacher in Grevesmühlen; Marianne Grönecke, now living in Rostock; Wolfgang Hartmann, now a chemist living in Chemnitz; Gerda Höckrich, born 21 Sept. 1934, married Rinnert and living in Grevesmühlen; Rotraud Hoffmeister, supposedly married and living in the West; Ilse Kelling, now in Hamburg?;Karen Knakowski, born 1934 (deceased); Renate Krimlowski, born 30 Dec. 1934; Ulrich Liebsch, supposedly living near Frankfurt am Main; Jochen Luckmann, living in Hamburg-Rissen; Christa Lüttjohann married to Wolfgang Manja, living in Grevesmühlen; Christian Martens, self-employed master truck mechanic in Grevesmühlen; Horst Nagler, born 7 Aug. 1934, retired accountant living in Esslingen; Inge Neumann, born 23 Aug. 1934; Marianne Pieplies, married and living in Grevesmühlen; Siegrid Raabe; Sabine Rade/Schneider; Anke Reiher, married to a physician and living in Schwerin; Peter Reiher, born 14 Oct. 1933, later a dentist in Gerolshofen; Werner Roxin, later a roofer (accidentally killed); Dorothea Saborowski, saleswoman; Ivar Veit, from the Baltic states and especially talented as an illustrator; Hans-Jürgen Wagenknecht; Lieselotte Wilms, born 22 April 1935, supposedly living in Munich; Klaus Winter, later a cameraman with DDR-Television.

On 28 April 1949, my mother was 38 and I was 14 when my sister, Karin, was born in Grevesmühlin, filling the void left by Inge-Lore’s death.

At that time, I earned a little pocket money one night a week with Hans Gottschalk, a friend, in the back-breaking work of setting pins at the Ladies Club bowling alley. I took a second job working two hours in the afternoon twice a week for a naval ropemaker where I helped draw out hemp line of different lengths in his ropewalk.

At the end of the 8th grade, we had to take a final examination. I left school after the 8th grade, because I was not good enough with languages required for theological study at a university. So I decided to become a Deacon which requires certified training, but not a high school diploma. Beyond scholastic achievement, the “Abitur,” or high school diploma, required appropriate “socialistic qualifications” as well as political conformity. At first, I wanted to learn to be a dental technician and became an apprentice at a small private laboratory. I thought that my boss was completely satisfied with me. After four weeks, he suddenly declared that I was not qualified for the dental field and that I had leave within the remaining three-month trial period.That was a hard blow which left me feeling inferior. Not long afterward, I learned that a classmate, who was a poor student, got this apprentice position because of her father’s relationship to the laboratory owner. The owner had only one position for an apprentice, and I was in the way.


My Way to the Church

Until my 10th year, I had no relationship to the church except for my christening as a infant in the Bugenhagen church in Stettin. My father was completely uninterested in the church, but my mother, who was not an especially devout woman, went more often to church and said bedtime prayers with us children each evening. When we landed in Grevesmühlen in Mecklenburg after our flight, it was about a year until public life again stabilized and the schools began operating.

This interim void was filled with the creative activity of Hollmann and Alexander Kuschfeld, two dedicated Christians who had fled from East Germany and had reintroduced a children’s worship service in the Grevesmühlen church.

Installed as the official pastor in Grevesmühlen was the Provost of Münster, a small, thin, white-haired and very solemn man, who under normal circumstances would have long since been in retirement, but, due to the war and its aftermath, still filled his office because men fit for military service were “in the field” and later in prisoner-of-war camps, and there were then no women serving as pastors, except as a substitute here and there.

The old Provost preached his Sunday sermons in a soft, somewhat tired voice, and occasionally conducted wedding and funerals, and confirmation instruction for large groups, but had neither the strength, time nor charisma for work with children and youth.

The second pastor, Friedrich Wilhelm Gasse, was incarcerated for many years as a Russian prisoner-of-war. 

When my mother saw the invitation to the children’s worship service on the church bulletin board, she encouraged me to attend “Sunday School.” Kuschfeld and Hollmann were really engaged in their ministry of religious education for children which was a blessing to all. Each Sunday, they gathered five to 10 dozen children in the church. They had a circle of helpers, who in age-graded sub-groups, explained biblical texts in ways children could understand. Each child received a bound portfolio filled with mimeographed songs and pictures of Bible stories to which more were added each Sunday.

Each Sunday, I went regularly and willingly to the childrens’ worship service and enthusiastically sang the pietistic hymns, often from England, such as:”When we enter Canaan free and clear from sin. Look, Jesus, I am coming!” or “Sing gladly to the Lord, young Christians.” With me, the holy seed fell on fertile soil and flourished.

Later, I was myself an active assistant with the children’s worship service.  Before the beginning of confirmation instruction, I was invited to the join the group of church youth, which, following Mr. Heydeck, was led by Pastor Karl Fischer. Fischer was not an especially “pious” man, but somewhat tough, rough and blustery. He came from the Black Forest, had completed the deacon’s program at the Rauhe House in Hamburg and then found a position as a social services worker with the state Youth Office in Hamburg.  

Because his wife came from Reppenhagen, a village near Grevesmühlen, he ended up after the war in Grevesmühlen where he served several years as a deacon. At the youth group meetings, he told us in detail about his wartime experiences in France and his close combat with American soldiers. In the villages near Grevesmühlen, he conducted worship services. On these trips, I often accompanied him together with other members of the youth group. Among these young people, I met Hans Gottschalk who became a close friend and remains so after all these many years.

With Karl Fischer and about nine other boys, including Dieter Polster, Horst Nagler, Hans-Georg Schmeling and Hans Gottschalk, we took a two-day trip to the Baltic coastal cliffs at Brook and underway stayed overnight at Reppenhagen in a haystack at a forest ranger’s residence. It was a formative and bonding experience: the singing, the fellowship and the activities which touched my heart, above all, bound me to this group of Christians. We practiced and conducted a nativity play and other Gospel plays. Sometimes I was in a leading role, like Joseph in the nativity play, or in Die Trossbuben, which we presented several times to a full house in the Grevesmühlen church and in neighboring village churches.

With the growing numbers of youth, Provost Münster had enormous groups to instruct in confirmation classes where a large part of the Little Catechism, Psalms and choral responses were still memorized in the traditional way. In the Soviet occupation zone where no religious instruction in public schools was provided, the churches were engaged in catechetics and, on their own, organized the “Christian Education” in which I participated. One of the catechetical instructors, Miss Stolz, organized a recorder group and taught me how to make music or Flötentone on this instrument. Together with Kuschfeld, Willi Gottschalk,Hans’s father and a devout pietist from West Prussia, organized a brass band in which I also learned to play various instruments or Tröten including the tenor horn, and later the trombone. Dieter Kuschfeld played cornet, and Hans Gottschalk, the flugelhorn and later the tuba.  

So I became a devout boy and an even more devout teenager. Hans Gottschalk wanted to be a minister, and in my youthful enthusiasm, I wanted to be  a missionary.

 

The Dobbertin Brotherhood

 

During Holy Week,  April 11-16, 1949, at the Michaelshof in Rostock-Gehlsdorf, a retreat was a  sponsored by the Dobbertin Order. Wellingerhof, the youth minister of Mecklenburg, had invited all young men who were called to become pastors or who sought to enter other professions in service of the church. In my early teens, I wanted to become a missionary.

Through Deacon Karl Fischer, I got an invitation from Youth Ministry Office at Schwerin in Mecklenburg to another retreat.Together with Hans Gottschalk, Klaus-Dieter Schröder and Joachim Albrecht from Grevesmühlen, I went to this retreat on the day after my confirmation, Palm Sunday, April 10, 1949.

I was one of the youngest participants. Here are excerpts from that very rich program: Morning prayer circle, Daily  devotions conducted by one of the older participants, and Study of the Gospel of St. John. Typical lectures were: Professor Dr. Dörner, ”Believing in Jesus Christ Today;” Senior Superintendent de Boer, “How Do I Find the Way to Jesus Christ?”; Bishop Dr. Beste, “The Mission of the Church,” and Pastor Stark, Director of Michaelshof, “The Mission at Home.” We also heard lectures by older participants about modern biology and physics. We read a Passion play, sang together, participated in a recital of Bach’s Passion of St. Matthew at the Rostock Church of St. Mary; also we visited with the theological faculty at the University of Rostock, and held daily Vespers.

This week which I spent together with conscientious young Christians, several of whom were sons of Mecklenburg pastors, had a strong influence in moulding my faith.

Delegates of the Youth Group from Grevesmühlen who attended the Youth Day Conference in 1950 at Gustrow, conducted by Evangelical Lutheran Church of Mecklenburg.

 

 

 


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